Küken II, 2014, Installation

Nagel, präpariertes Küken

 

Es ist eine Materialstudie, ausgehend vom Präparat und dessen tradierten Bildern. Aus einem Interesse an Natur und dessen Darstellung, hat sich die Form der Präparation als ein Handwerk der Formgebung und Forschung ergeben. Ein Material zu bearbeiten, welches von der Natur in Form, Größe, Farbe und Haptik klar formuliert ist, wird zur Herausforderung. Spontane Ideen und Intuitive Handlungen werden durch das Material gebremst und umgelenkt. Es wird nach Möglichkeiten und Abweichungen einer Bilddarstellung gesucht.

 

Das Küken hängt an dem Nagel, wie ein Gemälde oder eine Fotografie.


Küken I, 2014, Installation

Mineralwolle, präpariertes Küken

Ein Küken ist isoliert auf Isolationsmaterial. Die Mineralwolle steht im Kontrast und Ähnlichkeit zum Ausgansobjekt, dem Küken. Die Mineralwolle ist kratzig und unangenehm, obwohl ihr Äußeres nicht darauf vermuten lässt. Sie soll Wärme isolieren und wird „zum ausstopfen“ der Wände genutzt. Sie ist ein Füllmaterial für die Architektur.

Das präparierte Küken verschwindet auf der Mineralwolle. Die gleiche optische Beschaffenheit verbinden die Materialen, obwohl sie haptisch im Kontrast stehen. Sowie auch die geometrische Form gegenüber dem klaren Bild des Kükens. 

 

Es ist eine Materialstudie, ausgehend vom Präparat und dessen tradierten Bildern. Es ist die Suche nach Überraschenden Momenten und einer einfachen Sprache.